Asyl und Menschenrechte: Welche Rolle spielt Ulm?

Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

Am 26. Mai 2019 finden – neben den Wahlen zum Europaparlament – auch die Wahlen zum Ulmer Gemeinderat statt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Thema „Asyl und Menschenrechte“. In der „Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“, die im letzten Jahr über 100 Orga-nisationen aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm unterzeichnet haben, heißt es dazu: „Die gegenwärtigen Angriffe richten sich nicht allein gegen Menschen auf der Flucht. Sie richten sich gegen die zivile Gesellschaft und die Universalität der Menschenrechte schlechthin. Diesen Entwicklungen setzen wir in der Region Ulm/Neu-Ulm entgegen: die Idee – und die Realität – der Menschenrechte, der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit. Wir brauchen ein offenes, ein ehrliches, ein freundliches – kurz: ein menschliches Land. Es geht um die Fundamente unseres Zusammenlebens – in Ulm, Neu-Ulm und anderswo.“

Vor diesem Hintergrund wollen wir Kandidatinnen und Kandidaten der Gruppierun-gen, die für den Gemeinderat in Ulm zur Wahl stehen, zu ihrer Position zum Thema befragen. Ulm – ein „sicherer Hafen“?

Teilnehmer/innen:

Dr. Richard Böker (Bündnis 90/Die Grünen)

Eva-Maria Glathe-Braun (Die Linke)

Ulrike Lambrecht (Ulm für alle)

Dr. Hans-Walter Roth (CDU)

Dr. Haydar Süslü (SPD)

Erik Wischmann (FDP)

Tanja Zast (BLO – Bündnis für lebenswerte Ortschaften)

Moderation:

Dr. Laura Ryseck, Amnesty International Ulm/Neu-Ulm, und Lothar Heusohn, Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm

Veranstalter: Forum Asyl und Menschenrechte Ulm